Büros – damals und heute
Ein Büro ist, kurz gesagt, ein Raum, in dem einer (meist erwerbstätigen) Arbeit nachgegangen wird, und zwar in der Regel an einem Schreibtisch. Man könnte meinen, ein Bürogebäude muss daher also nur eine bestimmte Anzahl von Räumen beinhalten, in die ein Tisch hineinpasst, und bedarf ansonsten keinerlei architektonischer oder baulicher Besonderheit. Doch weit gefehlt. Büroimmobilien haben ebenso wie andere Immobilienarten und Typen von Gewerbeimmobilien ihre spezifischen Eigenheiten. Diese haben sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, aus Gründen der Effizienz, Ökonomie oder – wie heute – auch in Bezug auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Dabei sind es letztendlich eher ganz wesentliche Dinge, auf die es in einem guten Büro ankommt.
Früher
Die ersten Bürogebäude
Kreative Schreibtätigkeiten, geistig fordernde Aufgaben, Verwaltungsarbeiten, Informationsbeschaffung und -verarbeitung, Archivierung oder Buchhaltung - Arbeiten wie diese werden bereits seit mehreren hundert Jahren in eigens dafür vorgesehenen Räumen getätigt: den Büros. Im 16. Jahrhundert wurde dann in Italien das erste Gebäude errichtet, das ausschließlich für Büros vorgesehen war. Mit Blick auf die Grundarchitektur hat sich seither auch bemerkenswert wenig geändert: Damals wie heute sind in klassischen Bürogebäuden die Zimmer zellenartig aneinandergereiht, entlang langer Flure.
Mit dem gesellschaftlichen und technischen Wandel ändern sich auch Büroimmobilien
Ab etwa 1900 musste dieser klassische Bautyp aber aufgrund neuer Arbeitsschutzgesetze und baulicher Anforderungen, die der (informations-)technische Fortschritt mit sich brachte, angepasst werden. Und das machte auch aus wirtschaftlicher Perspektive Sinn, da durch die Digitalisierung immer weniger raumforderndes Papiermaterial benötigt wurde und somit auf immer weniger Platz immer mehr Angestellte - bald mit ihrem Computer - arbeiten konnten. Großraumbüros setzten sich durch, und diese Gestaltungsform wurde 1964 mit der Markteinführung des sogenannten Cubicles auf die Spitze getrieben: Vergleichsweise engwandige Kabinen trennen in einem großen Raum einzelne Schreibtische nur noch minimal durch eben diese schmalen Wände und ermöglichen so eine maximale Auslastung von Büroarbeitsfläche.
Kreative Schreibtätigkeiten, geistig fordernde Aufgaben, Verwaltungsarbeiten, Informationsbeschaffung und -verarbeitung, Archivierung oder Buchhaltung - Arbeiten wie diese werden bereits seit mehreren hundert Jahren in eigens dafür vorgesehenen Räumen getätigt: den Büros. Im 16. Jahrhundert wurde dann in Italien das erste Gebäude errichtet, das ausschließlich für Büros vorgesehen war. Mit Blick auf die Grundarchitektur hat sich seither auch bemerkenswert wenig geändert: Damals wie heute sind in klassischen Bürogebäuden die Zimmer zellenartig aneinandergereiht, entlang langer Flure.
Mit dem gesellschaftlichen und technischen Wandel ändern sich auch Büroimmobilien
Ab etwa 1900 musste dieser klassische Bautyp aber aufgrund neuer Arbeitsschutzgesetze und baulicher Anforderungen, die der (informations-)technische Fortschritt mit sich brachte, angepasst werden. Und das machte auch aus wirtschaftlicher Perspektive Sinn, da durch die Digitalisierung immer weniger raumforderndes Papiermaterial benötigt wurde und somit auf immer weniger Platz immer mehr Angestellte - bald mit ihrem Computer - arbeiten konnten. Großraumbüros setzten sich durch, und diese Gestaltungsform wurde 1964 mit der Markteinführung des sogenannten Cubicles auf die Spitze getrieben: Vergleichsweise engwandige Kabinen trennen in einem großen Raum einzelne Schreibtische nur noch minimal durch eben diese schmalen Wände und ermöglichen so eine maximale Auslastung von Büroarbeitsfläche.
Heute
Da Ende des 20. Jahrhunderts Effizienz und eine größtmögliche Auslastung die Architektur und Gestaltung von Bürogebäuden primär bestimmten, gab es zu dieser Zeit in Büros zwar viel Raum für viel Personal, es blieb jedoch nur sehr wenig Raum für Flexibilität und Individualität. Dass sich dies auch negativ auf Kreativität, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit auswirken kann, ist heute immer mehr Unternehmen bewusst. Daher setzen moderne Büros darauf, mithilfe der Gestaltung und Ausstattung verstärkt die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Ausreichend Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeiten, bequemes und ergonomisches Büromobiliar sowie frei wählbare und individuell gestaltbare Arbeitsplätze bestimmen heute das Bild moderner Bürogebäude. Mitarbeiter sollen sich möglichst wohl fühlen und dadurch produktiver sein.
Darauf kommt es MitarbeiterInnen im Büro wirklich an
Dabei sind es letztendlich gar nicht irgendwelche Spielereien, die ArbeitnehmerInnen im Büro zufriedener und damit leistungsfähiger machen. In einer kalifornischen Studie wurde herausgefunden, dass allen voran die Raumlautstärke, Luftqualität und der Zugang zu Tageslicht maßgeblich für die (Un-)Zufriedenheit und damit einhergehend die (De-)Motivation von Büroangestellten sind. Für Unternehmer und Arbeitgeber bedeutet das, dass sie bei der Suche nach einer Büroimmobilie, die eine möglichst produktivitäts- und kreativitätsfördernde Arbeitsatmosphäre schaffen soll, nicht zwingend nach einer ausgefallenen Architektur mit Chill-Out-Bereich und Profi-Kaffeemaschine Ausschau halten müssen. Stattdessen gilt es darauf zu achten, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter nah an einem Fenster arbeiten kann, das Büro hell gestaltet und gegen Geräusche von außen und der inneren Umgebung bestmöglich abgeschottet ist.
Top-Büroimmobilien von Jürgen Pfund
Als auf Gewerbeobjekte spezialisierter Immobilienmakler kennt sich Jürgen Pfund auch auf dem Gebiet der Büroimmobilien bestens aus und weiß, was ein gutes Büro ausmacht. Gern berät er Sie umfassend dahingehend, was Büroräume in Ihrem spezifischen Fall mit sich bringen sollten, und nimmt auch gern Ihren Auftrag zur Suche einer geeigneten Immobilie an. Schauen Sie sich vorab in dem Immobilienportfolio um, wo bereits einige attraktive Büroobjekte zum Kauf oder zur Miete für Sie bereitstehen.

